Dieser Satz von Alfred Delp charakterisiert auch unser Leben als Prämonstratenser von Windberg. Wir versuchen uns in unserem Gemeinschaftsleben wie auch in den verschiedenen Feldern unserer Seelsorgstätigkeit der Wirklichkeit zu stellen und in ihr Gottes Wirken zu entdecken. Eine Hilfe dazu ist uns die Regel des hl. Augustinus, die der hl. Norbert bei der Gründung unseres Ordens für das Zusammenleben der Brüder übernommen hat.
"Gott umarmt uns mit der Wirklichkeit" – Gott hat sich in der Menschwerdung seines Sohnes in unsere menschliche Wirklichkeit eingelassen. Dass der hl. Norbert mit seinen ersten Jüngern am Weihnachtsfest 1121 die erste Profess abgelegt und somit unseren Orden ins Leben gerufen hat, ist für uns Erbe und Auftrag. Deshalb will unsere Gemeinschaft von Windberg ein Ort gelebter Menschlichkeit sein, ein Ort der "Menschwerdung". Gemeinsam bleiben wir auf dem Weg, in unseren Mitbrüdern und in den Menschen, denen wir begegnen, Gott selber zu suchen...
Klösterliche Gemeinschaften, die regelmäßig neue Mitbrüder aufnehmen können, sind in den letzten Jahren zur Seltenheit geworden. Anders bei uns in Windberg: Immer wieder schließen sich junge Männer unserem Kloster an und bereichern so unser Klosterleben.
Seit nunmehr 25 Jahren wuchs die Gemeinschaft von Windberg kontinuierlich...
In den Jahren nach der Säkularisation versuchte man die alten Klostergebäude einer neuen Nutzung zu übergeben. Nachdem allerdings mehrere Versuche scheiterten und man keine Verwendung für die Klostergebäude finden konnte, verfielen sie zusehens.
Erst im Jahr 1923 konnte durch eine glückliche Fügung die niederländische Abtei Berne-Heeswijk das...
Die Abtei Windberg zählt heute 34 Mitglieder mit einem Durschnittsalter von Mitte 40. Die Gemeinschaft ist geprägt von einer weltoffenen Ordensspiritualität, die gekennzeichnet ist durch Leben in Gemeinschaft (Communio), geistliches Leben (Contemplatio) und Einsatz in den verschiedenen Bereichen der Seelsorge (Actio).
Zu den pastoralen...
SOMMER 2012Kommt mit an einen einsamen Ort, und ruht ein wenig aus! (Mk 6,31) |
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Sind uns diese Worte Jesu nicht wahnsinnig sympathisch.Am Ende des Schuljahres, am Ende von so manchem Arbeitsjahr und kurz vor der Urlaubszeit der großen Ferien spricht uns Jesus aus tiefster Seele. Ausruhen, zurückziehen, einmal... | |
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